Main-Tauber-Kreis / Wertheim: 1 Coronavirus-Infektion – Inzidenz 20,4 – Test Qualität entscheidend? – Zahlen 13.06.2021

Im Main-Tauber-Kreis wurde am Wochenende ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt, der am Samstag, 12. Juni, gemeldet wurde. Am Sonntag, 13. Juni, wurde kein neuer Fall bestätigt. Die betroffene Person lebt im Gebiet der Stadt Bad Mergentheim und befindet sich in häuslicher Isolation. Für ihre Kontakte wurde, sofern erforderlich, Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 5103. Das Landesgesundheitsamt meldete in seinem Tagesbericht vom Samstag, 12. Juni, für das Gebiet des Main-Tauber-Kreises 5106 Fälle. Die statistische Diskrepanz befindet sich zurzeit in Klärung.

65 Personen aktiv von Infektion betroffen

Die Zahl der bereits Genesenen steigt um elf auf nunmehr 4949. Somit sind derzeit 65 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 0, Bad Mergentheim: 6 (+1), Boxberg: 1, Creglingen: 0, Freudenberg: 2, Großrinderfeld: 5, Grünsfeld: 1, Igersheim: 0, Königheim: 0, Külsheim: 3, Lauda-Königshofen: 16, Niederstetten: 0, Tauberbischofsheim: 5, Weikersheim: 1, Werbach: 1, Wertheim: 23 und Wittighausen: 1.

Elf weitere Fälle von Virus-Mutationen nachgewiesen

Bei elf weiteren Infektionsfallen wurden durch nachträgliche Typisierung der Laborprobe Mutationen des Coronavirus nachgewiesen, davon in neun Fällen die Alpha-Variante, in zwei Fällen die Gamma-Variante. Nunmehr wurde bei insgesamt 1094 Fällen im Kreis eine Virusmutation festgestellt.

Sieben-Tage-Inzidenz laut RKI am Sonntag bei 20,4

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Main-Tauber-Kreis am Sonntag, 13. Juni, nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) bei 20,4. Die Sieben-Tage-Inzidenz beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (6. bis 12. Juni) je 100.000 Einwohner.

Aktive Fälle von Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis, aufgeschlüsselt nach Städten und Gemeinden (Stand: 13. Juni, 15.00 Uhr)

Qualität bei der Durchführung der Tests ist entscheidend

Die Betreiber von Coronavirus-Teststellen und -Testzentren in Baden-Württemberg müssen sich künftig auf mehr Kontrollen einstellen. Um die Arbeit der Gesundheitsämter zu unterstützen, hat das Land mit der DEKRA zusätzlich einen externen Dienstleister beauftragt. Die Kontrollen finden stichprobenartig und unangekündigt statt. Sie erstrecken sich flächendeckend auf alle Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg. Bereits in den vergangenen Tagen und Wochen hatten Gesundheitsämter vereinzelt Teststellen aufgrund mangelnder Qualität geschlossen.

Das Hauptaugenmerk bei den Kontrollen liegt vor allem auf der korrekten Einhaltung der Hygieneanforderungen und auf der ordnungsgemäßen Durchführung der Tests, beispielsweise in der Handhabung der Teststäbchen. Aber auch der ordnungsgemäße Umgang mit personenbezogenen Daten wird genauer geprüft.

Die systematische Überprüfung erfolgt durch einen externen Dienstleister, um die Gesundheitsämter zu entlasten. Konkreten Beschwerden zur Hygiene gehen aber auch weiterhin direkt die Gesundheitsämter nach. Es handelt sich deshalb um eine zusätzliche Unterstützung. Das Land Baden-Württemberg ist – wie auch die anderen Bundesländer – nicht am Abrechnungsverfahren der Teststellen beteiligt; für das Land entstehen keine Kosten. Die Details regelt der Bund mit der Bundes-Testverordnung.

Original Quelle by Wertheim24.de

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