Main-Tauber-Kreis / Wertheim: 14 Coronavirus-Infektionen – Inzidenz 15,9 – Quarantänen in Gemeinschaftsunterkunft und Schule – Zahlen 30.07.2021

63 Personen aktiv von Infektion betroffen

Die Zahl der Genesenen erhöht sich um vier Personen und liegt nun bei 5055. Somit sind derzeit 63 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 3, Bad Mergentheim: 10, Boxberg: 0, Creglingen: 3, Freudenberg: 0, Großrinderfeld: 2, Grünsfeld: 1, Igersheim: 2, Königheim: 0, Külsheim: 8, Lauda-Königshofen: 2, Niederstetten: 0, Tauberbischofsheim: 6 (+1), Weikersheim: 3, Werbach: 0, Wertheim: 23 (+13) und Wittighausen: 0.

Neue Quarantänen in Gemeinschaftsunterkunft in Külsheim und Schule in Wertheim

Teile der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge und Asylbewerber in Külsheim wurden aufgrund von Infektionsfällen unter Quarantäne gestellt. Es handelt sich um eine Einrichtung der Landkreisverwaltung.

Ebenso Quarantäne angeordnet wurde für eine weitere Klasse der Gemeinschaftsschule Wertheim.

Zwei Klassen des Deutschordens-Gymnasiums in Bad Mergentheim wurden aus der Quarantäne entlassen.

Fünf weitere Delta-Mutationen nachgewiesen

Bei fünf Infektionsfällen der vergangenen Tage wurde durch nachträgliche Typisierung der Laborprobe die Delta-Variante des Coronavirus nachgewiesen. Nunmehr wurde bei insgesamt 1168 Fällen im Kreis eine Virusmutation festgestellt.

Sieben-Tage-Inzidenz laut LGA am Donnerstag bei 15,9

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Main-Tauber-Kreis am Donnerstag, 29. Juli, nach Angaben des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg bei 15,9. Sie beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (23. bis 29. Juli) je 100.000 Einwohner. Der aktuelle Wert für Freitag, 30. Juli, kann ab etwa 18 Uhr im Lagebericht des LGA unter www.gesundheitsamt-bw.de abgerufen werden.

Aktive Fälle von Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis, aufgeschlüsselt nach Städten und Gemeinden (Stand: 30. Juli, 13.30 Uhr)

Zurückliegendes Schuljahr hinterlässt Spuren bei Schülerinnen und Schülern

Das Kultusministerium Baden-Württemberg hat vor kurzem über das Bund-Länder-Programm „Lernen mit Rückenwind“ informiert. Das Förderprogramm beinhaltet ein umfangreiches Maßnahmenpaket, mit dem sichergestellt werden soll, dass Schülerinnen und Schüler wieder Anschluss finden.

Das Kultusministerium teilte mit, dass die Pandemie und damit einhergehend ein sehr unruhiges Schuljahr mit Phasen des Präsenz-, Wechsel- und Fernunterrichts ihre Spuren bei Schülerinnen und Schülern hinterlassen haben. Bei Kindern und Jugendlichen hätten sich deshalb zum Teil beträchtliche Lernlücken gebildet. Für die Landesregierung habe das Aufholen der Lernlücken hohe Priorität. Neben den Programmen „Überbrücke die Lücke“ sowie „Lernbrücken“ und den Sommerschulen in den Sommerferien werde es im kommenden Schuljahr mit dem Bund-Länder-Programm, das in Baden-Württemberg unter „Lernen mit Rückenwind“ läuft, eine weitere groß angelegte Förderung im Kampf gegen Lernrückstände geben.

Bei dem Programm gebe es zwei große Schwerpunkte, die fachlichen Kompetenzen und die sozial-emotionalen Fähigkeiten. Das Ministerium erläuterte, dass zum einen die Lernlücken geschlossen werden sollen. Zum anderen sollen aber auch die sozial-emotionalen Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen gestärkt werden und ihnen dabei geholfen werden, pandemiebedingte Belastungen zu verarbeiten. Hinsichtlich des fachlichen Aufholens sei vorgesehen, Förderschwerpunkte in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und den jeweiligen Profilfächern der beruflichen Schulen zu legen.

Ein besonderer Fokus liege beim Programm „Lernen mit Rückenwind“ auf denjenigen Klassenstufen, die für eine Schulwegeentscheidung besonders relevant sind. Das seien die Klassenstufe vier der Grundschule, die Klassenstufen neun und zehn der Sekundarstufe I sowie die auf das Abitur vorbereitenden Jahrgangsstufen. Ein Augenmerk liege ebenfalls auf dem Übergangssystem im beruflichen Bereich. Selbstverständlich würden aber alle Schülerinnen und Schüler mit pandemiebedingtem Unterstützungsbedarf in allen weiteren Klassenstufen, Bildungsgängen und in den Vorbereitungsklassen in angemessener Weise berücksichtigt. Dies solle durch Förderangebote sowohl innerhalb der Schulzeit als auch additiv in Zusammenarbeit zum Beispiel mit der Schulsozialarbeit, der Jugendhilfe und anderen Institutionen erfolgen. Auch sollen die Möglichkeiten des Ganztagsunterrichts genutzt werden können, teilte das Ministerium mit.

Das Kultusministerium erläuterte hierzu, dass die Schulen und die Lehrkräfte für diese wichtige Aufgabe zusätzliche Unterstützung benötigen würden. Um die Schulen bei der Akquise von geeigneten Personen und/oder Kooperationspartnern zu unterstützen, arbeite das Kultusministerium daher aktuell an einem Registrierungsportal. Über dieses Portal sollen datenbankbasiert Schulen sowie geeignete Personen und Kooperationspartner zusammengeführt werden. In der kommenden Woche werde das Kultusministerium außerdem eine Landingpage für das Förderprogramm „Lernen mit Rückenwind“ einrichten, über die alle Informationen zum zeitlichen Ablauf, zu den angekündigten Unterstützungsmaßnahmen und zur Gewinnung von Personen abrufbar seien.

Das Programm „Lernlücken“ ist bereits aus dem letzten Jahr bekannt. Die „Lernbrücken“ finden in den letzten beiden Wochen der Sommerferien statt. In vier Lernstunden pro Tag lernen die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung von Lehrkräften, Referendarinnen und Referendaren, Studierenden sowie Pensionärinnen und Pensionären. Im vergangenen Jahr haben etwa 61.000 Schülerinnen und Schüler an den Lernbrücken teilgenommen. In den Sommerferien werden ebenfalls die etablierten Sommerschulen stattfinden. Diese verbinden das Lernen mit einem abwechslungsreichen Ferienprogramm und finden in der Regel in einer der beiden letzten Wochen der Sommerferien statt.

Um die Lehrkräfte bei der Erhebung des Lernstands der Schülerinnen und Schüler zu unterstützen, wird das Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg (IBBW) verschiedene Diagnoseverfahren und Testinstrumente zur Verfügung stellen. Ausgehend von dem jeweiligen Lernrückstand eines Schülers oder einer Schülerin soll dann ein spezifisches Förderangebot gemacht werden. Dafür wird das Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) geeignete Lernmaterialien bereitstellen. Darüber hinaus arbeitet das ZSL an spezifischen Fortbildungen sowie Übersichten über wichtige Schwerpunktthemen, damit das Förderprogramm optimal und passgenau umgesetzt werden kann.

Original Quelle by Wertheim24.de

Bildergalerie 196.Michaelismesse Wertheim – Tag der Firmen , Donnerstag 05.10.2017

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