Wertheim / Main-Tauber-Kreis: 23 Coronavirus-Infektionen – Inzidenz 64,1 – Sechsteiliges Maßnahmenpaket – 29.09.2021

Aktive Fälle von Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis, aufgeschlüsselt nach Städten und Gemeinden (Stand: 29. September, 14.30 Uhr).

23 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 29. September) – Impulsprogramm »Kultur nach Corona« aufgelegt – Bewerbungen jetzt möglich

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Mittwoch, 29. September, insgesamt 23 Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben im Gebiet von sechs Städten und Gemeinden des Landkreises. Die neu Infizierten befinden sich in häuslicher Isolation. Es handelt sich in mindestens 19 Fällen um Kontaktpersonen zu bekannten Fällen sowie um eine Person, die aus einem Hochrisikogebiet im Ausland zurückgekehrt ist. Für die Kontakte der neu Infizierten wurde Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 5918.

131 Personen aktiv von Infektion betroffen

Die Zahl der Genesenen steigt um 13 Personen auf 5696. Somit sind derzeit 131 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 2, Assamstadt: 0, Bad Mergentheim: 46 (+9), Boxberg: 15 (+3), Creglingen: 5, Freudenberg: 2, Großrinderfeld: 1, Grünsfeld: 0, Igersheim: 5 (+1), Königheim: 4, Külsheim: 9 (+6), Lauda-Königshofen: 11 (+1), Niederstetten: 1, Tauberbischofsheim: 5, Weikersheim: 9 (+3), Werbach: 0, Wertheim: 16 und Wittighausen: 0.

Indikatoren für das Pandemie-Geschehen laut LGA am Dienstag

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Main-Tauber-Kreis am Dienstag, 28. September, nach Angaben des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg (LGA) bei 64,1. Sie beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (22. bis 28. September) je 100.000 Einwohner. Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz für Baden-Württemberg lag bei 2,37. Sie beschreibt die Zahl der Menschen, die in den vergangenen sieben Tagen in Baden-Württemberg mit COVID-19 ins Krankenhaus eingeliefert wurden, je 100.000 Einwohner. Die Auslastung der Intensivbetten mit COVID-19-Patientinnen und -Patienten (AIB) in Baden-Württemberg lag bei 184.

Die aktuellen Werte für Mittwoch, 29. September, können ab etwa 18 Uhr im Lagebericht des LGA unter www.gesundheitsamt-bw.de abgerufen werden.

Zehn weitere Mutationen nachgewiesen

Bei zehn Infektionsfällen der vergangenen Tage wurde durch nachträgliche Typisierung der Laborproben die Delta-Variante des Coronavirus nachgewiesen. Nunmehr wurde bei insgesamt 1731 Fällen im Kreis eine Virusmutation festgestellt.

Aktive Fälle von Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis, aufgeschlüsselt nach Städten und Gemeinden (Stand: 29. September, 14.30 Uhr).

Sechsteiliges Maßnahmenpaket ermöglicht Kulturerleben unter Corona-Bedingungen

Mit „Kultur nach Corona“ legt das Kunstministerium Baden-Württemberg ein neues, umfangreiches Impulsprogramm in sechs Teilen auf. Das mit 18,5 Millionen Euro dotierte Programm richtet sich an Kultureinrichtungen, Kulturschaffende, Musikerinnen und Musiker, Vereine und Verbände im Land. Bewerbungen sind seit kurzem möglich.

Das Ministerium führt das Programm „Kunst trotz Abstand“ weiter. Bereits 354 Projekte konnten seit Juni 2020 landesweit mit rund neun Millionen Euro gefördert werden. Nun gehe es darum, den Blick in die Zukunft zu richten, auch was das Publikum angeht. Die bisherigen Publikumsgruppen sollen wieder erreicht, aber auch neue Zielgruppen gewonnen werden. Deshalb werden besonders Kooperationen mit anderen Bereichen außerhalb der Kultur gefördert. Neu sei auch, dass Vorhaben gefördert werden, die bereits begonnen und Corona-bedingt abgebrochen werden mussten. Dass das Programm wesentlich weiterentwickelt wurde, habe sich aus den bisherigen Erfahrungen und aktuellen Rückmeldungen ergeben, erläuterte das Ministerium.

Das Ministerium erklärte, dass auch das Corona-Stipendienprogramm für freischaffende, professionell tätige Künstlerinnen und Künstler nach der hohen Resonanz der ersten Ausschreibung neu aufgelegt werde. Damit unterstütze das Land die künstlerische Praxis während der immer noch angespannten Arbeitssituation, insbesondere in der freien Kulturszene. Gefördert wurden in der ersten Runde 1930 freischaffende Künstlerinnen und Künstler aller Sparten und aller Altersgruppen wie auch junge Absolventinnen und Absolventen der Kunst- und Musikhochschulen sowie der Akademien.

Beim Gestalten des Programms sollen künftig verstärkt die Interessen und Themen junger Menschen berücksichtigt werden. Dazu trägt der neue Programm-Baustein „Junge Perspektiven“ bei. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene haben laut Ministerium besonders unter der Corona-Pandemie gelitten. Deshalb nehme man sie mit ihren Bedürfnissen und Interessen stärker in den Fokus. Gefördert würden daher analoge Angebote von professionellen Kultureinrichtungen, Ensembles und Festivals für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die auch auf Partizipation ausgerichtet seien, erläuterte das Ministerium.

Die Live-Musikszene durch neue künstlerische Impulse weiterzuentwickeln, Akteure und Spielorte zu stärken sowie neue Locations zu erschließen, das ist das Ziel des Programms „Perspektive Pop“. Mit diesem Baustein wolle man dem Bedürfnis vieler Menschen nachkommen, die die Live-Musik und Pop-Konzerte vermisst haben. Dabei habe man aber auch die Musikerinnen, Musiker und Veranstalter im Blick. In den vergangenen Monaten sind viele originelle und ausgefallene Auftrittsformate und -orte entstanden. Diese guten Ideen sollen unterstützt werden. Außer außergewöhnlichen Spielorten, wie leerstehenden Fabrikhallen, Lofts oder auch Geschäften, fördere das Land auch, dass Kultureinrichtungen, Theater, Museen oder Kinos wieder für Live-Musik öffnen. „Perspektive Pop“ richte sich an alle Genres der populären Musik, an genreübergreifende Projekte, Singer und Songwriter, die Off- und Subkultur-Szene, Newcomer sowie an etablierte Musikerinnen und Musiker, teilte das Ministerium mit.

Mit einem Investitionsprogramm reagiert das Kunstministerium auf die besonderen Bedürfnisse der Verbände und Vereine der Amateurmusik und des Amateurtheaters. Auch hier will das Land gute Ansätze verstetigen und insbesondere dabei unterstützen, einen sicheren Probe- und Spielbetrieb zu schaffen. Mit dem Investitionsprogramm für die Vereine könnten etwa geeignete Spiel- und Proberäume angemietet, Luftfilter angeschafft wie auch die Infrastruktur von Spielstätten aufgerüstet werden, beispielsweise die technische Ausstattung für Open-Air-Konzerte. Gefördert würden bei Verbänden zudem Aktionen zur Mitgliedergewinnung und der Ausbau von Beratungsangeboten, erläuterte das Ministerium.

Über das Investitionsprogramm „Zukunftsstark“ sollen Privattheater, Musikensembles, Soziokulturelle Zentren, Festivals und Kunstvereine auch die durch die Corona-Pandemie angestoßenen Digitalisierungsansätze verstetigen und bestehende Strukturen weiterentwickeln. Corona habe die Gesellschaft dazu gezwungen, in kurzer Zeit einen Riesenschritt in Sachen Digitalisierung voranzugehen. Auch in der Kultur sind dabei viele Angebote entstanden, mit denen es gelungen ist, auch neue Zielgruppen anzusprechen. Diese neuen Ansätze sollen laut Ministerium unbedingt erhalten bleiben und gefestigt werden. Über das Programm können Orchester beispielsweise digitale Strategien entwickeln, um ihr Programm weiterzuentwickeln, oder Filmfestivals das analoge Angebot durch Online-Plattformen ergänzen.

Mit dem neuen Programm werde nicht nur akute Nothilfe geleistet oder, wie beim Vorgängerprogramm „Masterplan Kultur BW“, Kulturerleben unter Corona-Bedingungen ermöglicht. Hier wird ein Schritt weiter gegangen und eine weitreichende Perspektive eingenommen, erklärte das Ministerium.

Quelle: Main-Tauber-Kreis.de

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Original Quelle by Wertheim24.de

 

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