Leckere und nachhaltige Geschenke hergestellt


Auszubildende des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis und der Hauswirtschaft an der Beruflichen Schule für Ernährung, Pflege und Erziehung (EPE) in Bad Mergentheim haben in einem Gemeinschaftsprojekt ein leckeres Winter-Quittengelee hergestellt. Es wird im Klosterladen Bronnbach zum Verkauf angeboten. Darüber hinaus dient es als Repräsentationsgeschenk des Landrates.

Initiiert wurde das Projekt von Harald Lurz, Mitarbeiter der Beratungsstelle für Obst, Garten und Landschaft im Landratsamt Main-Tauber-Kreis. „In Bronnbach steht in diesem Jahr eine reichhaltige Ernte von Quitten und Äpfeln an. In einem Teamprojekt für Auszubildende könnten wir daraus was richtig Schönes produzieren“, hatte Obstbauberater Lurz erklärt. „Die großartige Idee haben wir gerne aufgenommen und umgesetzt“, sagte Dezernentin Ursula Mühleck. Sie ist sowohl für das Kulturamt Kloster Bronnbach als auch die Beruflichen Schulen zuständig.

Ausbildungsleiterin Ann-Kathrin Blatz vom Landratsamt unterstützte von Anfang an die Idee und begeisterte schnell die Auszubildenden des ersten Ausbildungsjahres für einen Arbeitseinsatz in Bronnbach. „Das fördert den Teamgeist unter den Auszubildenden“, ist die Ausbildungsleiterin überzeugt. Außer der Quitten- und Apfelernte durften die Auszubildenden auch die Hühner und Schafe im Kloster Bronnbach kennenlernen. Hausmeister Fabian Albert stellte das Schaf vor, das durch die Fernsehsendung „Deutschland sucht den Superstar“ und den Moderator Dieter Bohlen bekannt wurde. Es hört auf den Namen „Schlitzohr“.

Nachdem die Äpfel und Quitten in der Kelterei Michel in Werbach zu Saft verarbeitet und pasteurisiert wurden, folgte der zweite Teil der Aktion. Die Auszubildenden der Hauswirtschaft an der EPE hatten die Aufgabe, aus dem Quittensaft ein „Winter-Quittengelee“ herzustellen. Fachlehrerin Ursula Scheurer war von der Idee aus dem Landratsamt ebenfalls begeistert. „Das ist eine geniale Abwechslung im Schulalltag, und wir können das gut in unseren Lehrplan integrieren“, sagte Ursula Scheurer. Nach dem Einkochen des Quittensaftes galt es noch, die Gläschen hübsch zu verpacken. 40 Liter Quittensaft ergaben am Ende 250 Gläser Gelee.

Koordiniert wurde das Projekt von Frank Mittnacht, Kulturamtsleiter und Persönlicher Referent des Landrates. „Das war die beste Idee des Jahres. Einerseits können wir den Apfelsaft und das Quittengelee im Klosterladen verkaufen und damit die Herstellungskosten decken und andererseits haben wir gleich ein großartiges Repräsentationsgeschenk, das der Landrat bei Geburtstagen, Jubiläen oder auch jetzt an Weihnachten verschenken kann“, sagte Mittnacht.

Der Beruf der Hauswirtschafterin oder des Hauswirtschafters gewinnt heutzutage immer mehr an Bedeutung. Die duale Ausbildung dauert drei Jahre. Ausbildungsbetriebe sind Einrichtungen in der Alten-, Kinder- Jugend- und Familienhilfe sowie Wohngruppen, Kindertagesstätten, Kur- und Krankenhäuser, Tagungshäuser und landwirtschaftliche Unternehmen. Typische Handlungsfelder sind dabei die Versorgung und Betreuung von Personen, die Beschaffung und Vermarktung von Produkten sowie das Erbringen und Vermarkten von Dienstleistungen. Wer Freude am Umgang mit Menschen hat, gerne im Team arbeitet und abwechslungsreiche und kreative Tätigkeiten bevorzugt, bringt optimale Voraussetzungen für diesen Beruf mit. Informationen zum Ausbildungsberuf gibt es unter www.epe-mgh.de.

Die Auszubildenden entwickeln bereits Ideen für weitere kreative Vermarktungsprojekte im Laufe ihrer Ausbildung.

Quelle : Main-Tauber-Kreis.de

Vermisst: Rebecca Reusch – Wer hat die 15-Jährige zuletzt gesehen oder kann Hinweise geben?

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*